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    Wie wir das Energieproblem in der Zukunft lösen können:  
         
    Jeder kennt sicherlich die Diskussionen über unsere derzeitigen und zukünftigen Energieträger Erdöl, Kernkraft, Wind und Sonne. Im Allgemeinen gibt es zwei Grundmeinungen: Pro Konventionell und Pro Windkraft/Solar.

Die Hauptargumente der Solar- & Windtechnikgegner sind meistens leicht widerlegbar:

Das Windkraftwerke hässlich sind und Urlauber abschrecken, haben Umfragen wiederlegt: in der Bevölkerung werden Strommasten als wesentlich störender empfunden. Strommasten werden aber für Wind und Solar nicht benötigt.

Die Mehrkosten der alternativen Energien werden über den konventionellen Strom letztendlich vom Verbraucher bezahlt. Das Stimmt. Aber die Entsorgungskosten für den Atommüll und die Subvention für den Steinkohleabbau in Deutschland wiederum bezahlt der Staat und damit (über Steuern) ebenfalls der Verbraucher. Wenn man zusätzlich die Kosten für die Entsorgung und Forschung der Atomkraft auf den Strompreis "draufschlagen" würde, so ergäbe sich ein ganz neues Bild: Die Windkraft wäre billiger, der Solarstrom genauso teuer wie der konventionelle Strom. Und genau wie der Export von herkömmlichen Kraftwerken wird auch mit dem Export von Windkraftanlagen viel Geld verdient, und der Export von Windkraftwerken steht erst am Anfang der Entwicklung.

Ein Argument allerdings scheint sehr schwer zu wiederlegen sein: Die alternativen Energien können herkömmliche Energieträger nie ersetzen, da sie in Deutschland nicht genug Energie liefern. Das stimmt auf den ersten Blick. Hierbei werden allerdings zwei Tatsachen vergessen.

 
    1. Energie aus Uran/Öl/Gas stammt nicht aus Deutschland! Das obige Argument stimmt nur, solange man Wind/Solarstrom nur in Deutschland erzeugt. Insbesondere Solarstrom kann viel besser im Ausland, z.B. in der Wüste erzeugt werden. Hier werden Gegner natürlich Gegenhalten, das man so vom Ausland abhängig wird. Allerdings ist dies bei Atom/Öl/Kohlekraftwerken seid jeher der Fall. Unser Uran stammt nicht aus Deutschland! Das nun gerade der teure Solarstrom unser Energieträger der Zukunft sein soll, braucht niemanden beängstigen. Niemand würde Solarzellen in der Wüste aufstellen. Dazu gibt es wesentlich bessere Möglichkeiten, Aufwindkraftwerke (funktioniert mit Sonne, der Name verwirrt ein wenig) sowie konventionelle Kraftwerke, auf die mit Spiegeln die Sonne gelenkt wird, haben Wirkungsgrade die die von Solarzellen weit übertreffen. Die Kraftwerke würden Wasserstoff erzeugen, welches mit großen Schiffen nach Europa transportiert wird. Diese Schiffe würden in Deutschland gebaut statt in Japan, wenn wir uns beeilen. Das Wasserstoff würde zum Teil sogar in das bestehende Erdgasnetz eingeleitet. Die EWE (Energieversorger in Oldenburg) vertreibt inzwischen sogar Hausheizungen auf Basis einer Brennstoffzelle, die nicht nur das Haus erwärmt, sondern zusätzlich Strom erzeugt. Die Geräte sind nicht teurer als normale Heizgeräte, der erzeugte Strom wird von der EWE wieder abgekauft. Da diese Heizungen mit Gas und Wasserstoff funktionieren, sind sie absolut zukunftssicher.

(Eine Studie hierüber wurde von der Bundesregierung (zu der Zeit CDU-geführt) in Auftrag gegeben. Eine Solar-Forschungsstation wurde in der Wüste gebaut und nach erfolgreichem Test (!) an Japan verkauft. Womit wir jetzt mal wissen, wo die Arbeitsplätze in der Zukunft hingehen.

Funktionsweise einer Aufwindkraftanlage:
Unter einer riesigen Glasfläche (ähnlich einem Gewächshaus ohne Seitenwände erwärmt sich die Luft nach dem Treibhaus-Effekt. In der Mitte der Anlage steht ein Kamin, über dem die erwärmte Luft nach oben strömt. Dabei wird eine Windturbine mit angeschlossenem Generator angetrieben.

Vorteile:
- es wird keine zusätzliche Kühlung benötigt.
- durch Ausbringen von Wasserschläuchen auf dem Boden funktioniert das Kraftwerk auch in der Nacht!

 
    2. Wenn die Energie nicht ausreicht, muss man eben sparen. Durch den verstärkten Einsatz von Energiesparlampen kann man drei (3!) konventionelle Kraftwerke einsparen. Das Problem der hässlichen und langsam startenden Modelle hat die Energie inzwischen ausreichend gelöst. Allerdings ist hierzu etwas Wissen erforderlich, und das ist vielen deutschen eben zu unbequem. Hier eine Kurzfassung:

- schnellstartende Energiesparlampen liefern sofort nach dem Einschalten die volle Lichtausbeute. Allerdings haben sie eine etwas kürzere Lebensdauer als herkömmliche Energiesparlamen, aber immer noch eine 3mal höhere Lebensdauer als Glühlampen.

- Energiesparlampen für draußen haben eine Vorheizung, damit sie auch bei tiefen Minusgraden starten. Durch die Vorheizung haben sie auch einen noch höhere Lebensdauer.

- Lichtfarbe: Energiesparlampen sind in verschiedenen Lichtfarben erhältlich, auch bunte Lampen gibt es bereits.

- Formen: inzwischen gibt es Enegiesparlampen, welche sogar kleiner sind als Glühlampen. Sonderformen gibt es z.B. in Kugelform, Zylinderform etc. Auch sind Energiesparlampen mit integriertem Dimmer erhältlich, die braucht man nicht selber jeden Tag ein- und Ausschalten.

Nachtrag 2009:
Die Industrie hat es mal wieder geschafft, aus einer guten Idee ein Riesenproblem zu machen. Inzwischen sind Energiesparlampen zwar etwas günstiger, aber qualitativ äußerst minderwertig geworden. Eine Kennzeichnung (schnell/langsamstartend, Lichtfarbe etc) findet immer noch nicht statt. Selbst gute Lampen neigen dazu, nach nur wenigen Monaten zu kollabieren. Defekt ist vor allem die Elektronik. Die Alternativen mit LEDs sind noch nicht ausgereift.
Einsparpotential bei einer 60 Watt Glühlampe:
Die Lampe leuchtet in den dunklen Monaten durchschnittlich 4 Stunden am Tag, also ca. 750 h im Jahr = 45 kWh -> 8,9 Euro in einem Jahr. Eine vergleichbare Energiesparlampe kostet im gleichen Zeitraum nur 1,4 Euro im Jahr. Für die 7 Euro Ersparnis bekommt man eine gute Energiesparlame. Allerdings hält die Energiesparlame ca. 10 Jahre, eine Glühlampe nur 3 Jahre. In 10 Jahren sind die Gesamtkosten der der Glühlampe also auf 90 Euro angewachsen (incl. 3x1 Euro für die Lampe), die Kosten für die Energiesparlampe 24 Euro (incl. 1x 10 Euro für eine gute Lampe, die also noch weitere 10 Jahre hält!) Knapp 70 Euro Ersparnis für EINE LAMPE. In unserem Haushalt gib es 34 Lampen, davon 4 Glühlampen (2x Bad, 1x Flur, 1x Begehbarer Schrank). Also in 10 Jahren eine Ersparnis von über 2000 Euro fürs nichtstun!!!.

 
         
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